BRISCEIN Ales

  • Zu den Plänen des tschechischen Tenors Aleš Briscein zählen eine Neuproduktion von Rodion Shchedrins Oper Lolita an seinem Stammhaus, dem Nationaltheater Prag, Lenskij in Eugen Onegin an der Komischen Oper sowie 2020 am Grand Théâtre de Genève der Lépreux in Messiaens Saint François d’Assise und Albert Gregor in Vĕc Makropulos. In Graz wird er den Oedipus in konzertanten Aufführungen von Oedipus Rex singen.

    Zu seinen weiteren Konzertplänen zählen u.a. Janáčeks Glagolitische Messe in Prag und mit dem London Symphony Orchestra unter Sir John Eliot Gardiner in London.

    Er gastiert an verschiedenen Theatern und Festivals in seiner tschechischen Heimat mit Partien wie Jiri in Dvořaks Jakobin, Ladislav in Smetanas Zwei Witwen, Prinz in Rusalka, Conte di Albafloria in Martinus Mirandolina, Jaromér in Fibichs Pád Arkuna, Lukaš in Smetanas Der Kuss, Alfredo in La Traviata, in der Titelpartie Lohengrin und als Pollione in Bellinis Norma.

    Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit waren 2019 eine Neuproduktion von Smetanas Dalibor unter Stefan Soltesz an der Oper Frankfurt, 2018 seine Partiedebüts als Paul in einer Neuproduktion Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin, als Filka Morosov in einer Neuproduktion Aus einem Totenhaus an der Bayerischen Staatsoper unter Simone Young und als Sergei in Lady Macbeth von Mzensk in Ostrava sowie sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin als Albert Gregor in Vĕc Makropulos, 2017 Tambourmajor in einer Neuproduktion Wozzeck am Theater an der Wien unter der Leitung von Leo Hussain und in der Regie von Robert Carsen, sein Partiedebüt in der Titelpartie von Zemlinkys Zwerg in Graz, 2016 Lenskij in einer Neuproduktion von Eugen Onegin an der Komischen Oper Berlin, sein Partiedebüt als Skuratov in Janáčeks Aus einem Totenhaus beim Savonlinna Opera Festival und Albert Gregor an der Seite von Karita Mattila bei den BBC Proms in einer konzertanten Aufführungen von Vĕc Makropulos unter Jiri Belohlavek. Mit der Staatsoper Prag gastierte er als Pollione neben Edita Gruberova in Japan, mit der Oper von Brünn als Albert Gregor und mit der Glagolitischen Messe in Hongkong.

    2015 debütierte er als Königssohn in Humperdincks Königskinder in Frankfurt und war er als Laca in Jenufa am Teatro Comunale di Bologna zu hören, in Rom sang er Strawinskis Les Noces unter Andrés Orozco-Estrada.

    2013/14 war er u.a. in Neuproduktionen von Così fan tutte an der Komischen Oper und von Jenufa in Graz zu erleben. 2013 gastierte er als Andrej in Tschaikowskijs Mazeppa an der Komischen Oper und als Steva in Jenufa an der Bayerischen Staatsoper in München.

    Im Sommer 2012 ersang sich Aleš Briscein einen grossen persönlichen Erfolg in der Titelpartie von Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen in Erl unter Gustav Kuhn und war in Smetanas selten gespielte Oper Zwei Witwen in Angers und Nantes zu hören.

    Im Sommer 2011 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion Vĕc Makropulos unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen und in der Regie von Christoph Marthaler.

    Weitere Gastspiele führten ihn nach Nürnberg, Vancouver, Tokyo, Zypern, Lille, Caen, Antwerpen, Valencia, Wien, London und Frankfurt.

    Eine enge künstlerische Partnerschaft verband ihn über viele Jahre mit der Opéra de Bastille, wo er u.a. als Kedril in Aus einem Totenhaus oder als Kudriasch in Katia Kabanova gastierte.

    Aleš Briscein arbeitet mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Valeri Gergiev, John Fiore, Sylvain Cambreling, Kent Nagano, Tomaš Netopil, Esa Pekka Salonen oder David Zinman.

    09/2019