KESSLER Astrid

  • Zu den Zukunftsprojekten der deutschen Sopranistin Astrid Kessler, die sich im Sommer 2018 den 2. Preis beim Internationalen Meistersinger-Wettbewerb in Nürnberg ersang, zählen u.a. Sieglinde in Die Walküre in Chemnitz sowie die Rosalinde in Die Fledermaus am New National Theatre in Tokyo.

    An ihrem Stammhaus in Mannheim ist sie 2019/20 u.a. als Sieglinde in Loriots Der Ring an einem Abend, als Marschallin in Der Rosenkavalier, als Desdemona in Otello, als Mélisande in Pelléas et Mélisande, als Ellen Orford in einer Neuproduktion Peter Grimes und in einer Neuproduktion von The Phantom of the Opera zu erleben.

    2019 ersang sie sich in Ludwigsburg einen grossen persönlichen Erfolg als Sieglinde in einer konzertanten Aufführung Die Walküre neben Klaus Florian Vogt und Catherine Foster und in derselben Partie in Chemnitz. An ihrem Stammhaus in Mannheim war sie als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg und als Mélisande in Pelléas et Mélisande zu hören, in Saarbrücken gastierte sie als Abigail in Nabucco. Zum Jahreswechsel 201/19 übernahm sie kurzfristig die Rosalinde in drei halbszenischen Aufführungen Die Fledermaus in der Hamburger Elbphilharmonie unter Manfred Honeck. 2017 gastierte Astrid Kessler an der Deutschen Oper am Rhein in Franz Lehars Operette Der Graf von Luxemburg als Angèle Didier. Sie gab ihre Partiedebüts in der Titelpartie von Alfredo Catalanis La Wally unter der Leitung von Marc Piollet an der Wiener Volksoper sowie als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und als Elisabeth in Tannhäuser in Mannheim.

    In ihrem aktuellen, seit 2012 währenden festen Engagement am Nationaltheater Mannheim sang Astrid Kessler alle wichtigen Partien ihres Fachs, wie Liú in Turandot, Nedda in I Pagliacci, Contessa Almaviva in Le Nozze di Figaro, Rosalinde in Die Fledermaus, Hanna Glawari in Die lustige Witwe, Alice Ford in Falstaff, Mimì in La Bohème und Micaela in Carmen, und gab gefeierte Debüts als Governess in Benjamin Brittens The Turn of the Screw sowie als Rachel in Halevys La Juive in der Regie von Peter Konwitschny.

    An der Wiener Volksoper gab Astrid Kessler 2014 ein umjubeltes Debüt als Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza und gastierte im gleichen Jahr als Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg.

    Neben vielen anderen führten Astrid Kessler Engagements u.a. ans Teatro Real Madrid, als Verdis Giovanna d´Arco an das Theater Bielefeld und als Sonja in Franz Léhars Operette Der Zarewitsch an die Staatsoperette Dresden. Ihre Opernlaufbahn begann Astrid Kessler 2011 am Theater Osnabrück als Donna Elvira und Angèle Didier.

    Astrid Kessler begann ihre Gesangsausbildung mit 16 Jahren an der Internationalen Schule Seoul, Süd-Korea. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York, USA, studierte sie klassischen Gesang an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs und setzte ihre Studien bei Prof. Reiner Goldberg in Berlin und Prof. Peter Anton Ling in Hannover fort.

    09/2019