LAVANANT LINKE Solenn'

  • Zu den Plänen der französischen Mezzosopranistin Solenn’ Lavanant Linke zählen Muse / Niklausse in Les Contes d’Hoffmann und Cherubino in Le Nozze di Figaro in Mainz sowie Herodias in einer Neuproduktion Salome in Luzern in der Regie von Herbert Fritsch.

    In Genf wird sie im Palais de l'Athénée in La voix humaine  zu hören sein, in Basel gibt sie einen Liederabend zusammen mit dem Pianisten Todd Camburn.

    2019 gab sie ihr ausserordentlich erfolgreiches Partiedebüt als Donna Elvira in Don Giovanni am Theater Luzern in einer Neuproduktion von Benedikt von Peter.

    Nach ihrem Debüt am Opernhaus Zürich in der Titelpartie von Charpentiers Médée im Februar 2017 gab Solenn’ Lavanant Linke ihr sehr erfolgreiches Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Cherubino in Le Nozze di Figaro in der Regie von Christoph Loy und dirigiert von Constantinos Carydis. 2018 kehrte sie für die Festival-Vorstellungen der Produktion nach München zurück. Sie sang Bernsteins Jeremiah Symphony unter Dennis Russell Davies in Budapest, Konzerte beim Lucerne Festival und ging mit dem Ensemble Mondrian auf eine Tournée durch die Schweiz.

    Von 2009 bis 2015 war Solenn’ Lavanant Linke Ensemblemitglied des Theater Basel. Während dieser Zeit erarbeitete sie sich ein breites Repertoire mit Partien wie Cherubino, Idamante in Idomeneo, Dorabella in Così fan tutte, Küchenjunge in Jenufa, Varvara in Katia Kabanova, Charlotte in Werther, Marguérite in Faust und Muse/Niklausse in Les Contes d’Hoffmann. Sie war ausserordentlich erfolgreich in der Titelpartie Carmen in einer Produktion von Calixto Bieito und in der Titelpartie Médée unter Andrea Marcon.

    In Basel arbeitete sie mit Regisseuren wie Calixto Bieito, David Bösch, Benedikt von Peter, Arpad Schilling, Elmar Goerden und Armin Petras.

    Solenn‘ Lavanant Linke gastierte 2013 beim Festival d’Aix-en-Provence als Ippolita in Cavallis Elena unter Leonardo Garcia Alarcon, 2011 beim Schwetzingen SWR Festival als Merione in Telemaco, in der Tonhalle Zürich als Cyrus in Händels Belshazzar, an der Opéra de Lausanne als l’Enfant in L’Enfant et les Sortilèges und Penelope in Il ritorno d’Ulisse in Patria, am Grand Théâtre de Genève mit mehreren Partien und beim Festival d’Ambronay als Ottavia in L’Incoronazione di Poppea.

    In der Zürcher Tonhalle war sie mit Poulencs La voix Humaine und als Cyrus zu erleben.

    Die junge Mezzosopranistin gab ihr Operndebüt 2007 am Theater Bern in 2007 als La prima tromba in La Prova D’Orchestra und als Dorothée in Massenets Cendrillon. 2010 kehrte sie als Smeraldine in L’Amour des trois oranges nach Bern zurück.

    Sie sang Hermia in A Midsummer Night’s Dream am Théâtre du Jorat in Mézières und Bernsteins Jeremiah Symphony unter Dennis Russell Davies in Basel.

    Ihre erste CD-Einspielung als Dido in Purcells Dido and Aeneas unter Leonardo Garcia Alarcon wurde 2011 für die Midem Classical Awards nominiert. Sie nahm ebenfalls an der CD Produktion Camille Saint-Saëns: Music for the Prix de Rome unter Hervé Niquet teil.

    Solenn’ Lavanant Linke an der Pariser Kunsthochschule bis sie bei Xavier Le Maréchal den Gesang entdeckte. Sie erhielt das Diplom der Musikhochschule von Lausanne in der Klasse ihres dortigen Lehrers Gary Magby. Während ihrer Studien war Solenn‘ Lavanant Linke Preisträgerin der Fondation Colette Mosetti und Solistin des Migros Kulturprozents. Nach dem Ende ihres Studiums wurde sie 2009 vom Theater Basel ins Opernstudio engagiert und von dort direkt ins Ensemble übernommen.

    09/2019