LUPINACCI Raffaella

  • Zu den Zukunftsplänen der jungen italienischen Mezzosopranistin zählen u.a. ihr Debüt in der Titelpartie in Carmen in Trapani und anschliessend in Lima, Niklausse in Les Contes D’Hoffmann in Seoul, Suzuki in Madame Butterfly in Genua, Rosina in Il Barbiere di Siviglia in Bari sowie ihre Partiedebüts als Sara in Roberto Devereux und als Giovanna Seymour in Anna Bolena in Brüssel.

    2019 gab sie bereits ihr Partiedebüt als Mallkia in Lakmé in Muskat und ihr Hausdebüt am Teatro San Carlo in Neapel als Suzuki.

    2018 eröffnete sie als Romeo in Vaccai’s Giulietta e Romeo das Festival della Valle d’Itria und gab ihr Partiedebüt als Angelina in La Cenerentola beim OperaEstate Festival Veneto.

    Sie gastierte als Rosina in Bologna, als Suzuki in Ascoli Piceno, Fano, Fermo und Palermo, als Fenena in Nabucco in Como, Brescia, Pavia, Cremona sowie unter Daniel Oren in Salerno, als Arturo in Rosmonda d’Inghilterra in Florenz und beim Donizetti Festival in Bergamo, als Donna Elvira in Don Giovanni in Modena, Lucca, Piacenza, Triest, Genua, Palma de Mallorca und in Bologna, als Dorabella in Così fan tutte in Vicenza, Genova und Seoul, als Malibea in Il Viaggio a Reims am Teatro Filarmonico in Verona, als Carlotta in Torvaldo e Dorliska in Pesaro, als Neris in Cherubinis Medea beim Wexford Festival, als Cherubino in Le Nozze di Figaro in Rom und Verona, als Emilia in Rossinis Otello in Antwerpen unter Alberto Zedda und als Calbo in Maometto II in Zürich, Basel und Fribourg.

    Beim Rossini Festival in Pesaro gastierte sie als Zulma in L’Italiana in Algeri, als Publia in Aureliano in Palmira sowie als Doralice in La Gazzetta.

    Als Konzertsängerin war sie u.a. mit Rossinis Petite Messe Solennelle in Saint-Etienne unter Alberto Zedda, mit Schuberts Es-Dur Messe in Turin und Bologna unter Michele Mariotti oder mit Rossinis Stabat mater unter Gianluigi Gelmetti mit dem Orchestra della Toscana zu hören.

    Raffaella Lupinacci stammt aus Acri und studierte am Conservatorio «Stanislao Giacomantonio» in Cosenza. Sie nahm an mehreren Meisterkursen bedeutender Sänger, darunter bei Mirella Freni, teil und hat sich bei Fernando Cordeiro Opa weitergebildet.

    Sie wurde 2012 von Alberto Zedda als Teilnehmerin der Accademia Rossiniana in Pesaro ausgewählt, wo sie als Marchesa Melibea in Il Viaggio a Reims debütierte. 2013 gab sie im Rahmen des Circuito Lombardo ihr Debüt in der Titelpartie von Rossinis Tancredi, nachdem sie erfolgreich am 64. AsLiCo Webttbewerb teilgenommen hatte.

    Sie hat für Naxos Vaccai’s «Giulietta e Romeo» und mit Raffaella Pe das Duett «Son nata a lagrimar» für deren Aufnahme «Giulio Cesare – a baroque hero» aufgenommen.

    09/2019