STIER Matthias

  • Mattias Stier stellte sich im September 2019 als Nemorino in Roberto Villazons Neuproduktion L’Elisir d’Amore dem Leipziger Publikum vor und war dort inzwischen u.a. als Hexe in Hänsel und Gretel, als Tamino in Die Zauberflöte, als Melot in Tristan und Isolde und als David in Die Meistersinger von Nürnberg unter Ulf Schirmer zu hören.

    2022 standen Antonio in Wagners Das Liebesverbot unter Christoph Gedschold, Melot in Tristan und Isolde, Baroncelli in Rienzi, Alfredo Germont in La Traviata und David auf seinem Programm.

    Zu seinen Projekten zählen Alfredo in La Traviata, Ritter Hugo in Lorzings Undine, Cassio in Otello, Don Ottavio in Don Giovanni, Nemorino sowie David in Die Meistersinger von Nürnberg in Leipzig. An der Mailänder Scala wird er als 2. Jude in Salome zu hören sein.

    Der aus St. Gallen stammende Tenor Matthias Stier studierte zunächst am Konservatorium G. Verdi in Turin, besuchte er die Meisterkurse an der Sommer-Aka­demie des Salzburger Mozarteum bei Elio Battaglia und wurde dort 2006 mit dem Preis als bester Teilnehmer ausgezeichnet. Bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben ersang er sich Preise und Auszeichnungen.

    Von 2011 bis 2019 gehörte er zum Ensemble des Staatstheater Braunschweig, wo er u.a. als Don Ottavio in Don Giovanni, als Fenton in Falstaff, als Adam in konzertanten Aufführungen von Carl Zellers Der Vogelhändler, als Tamino in Die Zauberflöte, als Almaviva in Il Barbiere di Siviglia, als Ferrando in Così fan tutte, als Alfredo in La Traviata, als Nemorino in L’Elisir d’Amore, sowie in L’heure espagnole/Le Rossignol, in Händels Saul, in Bernsteins West Side Story, in Jenö Hubays Anna Karenina, als Jonas in Meyerbeers Le Prophète, als Freddy Eynsford-Hill in Loewes My fair Lady, als Abate in Giordanos Andrea Chénier, als Edgar in Hermanns Wuthering Heights als Mads in Egks Peer Gynt, als Duca in Rigoletto und in Neuproduktionen von Offenbachs Die Banditen und Tschaikowskis Pique Dame sowie in der Uraufführung von Peter Aderholds Orlando zu hören war.

    Matthias Stier gastierte an der Mailänder Scala als 2. Jude in Salome unter der musikalischen Leitung von Riccardo Chailly, am Teatro Regio in Turin in Boris Godunov und I Vespri Siciliani sowie als Fenton in Ravenna, in Reggio Emilia und - unter Riccardo Muti - beim Ravenna Festival und in Oviedo.

    Als Konzertsänger gastierte er mehrfach beim Festival Settembre Musica MITO in Turi­n und war mit Dvoraks Requiem in Istanbul, mit Puccinis Missa di Gloria und mit Haydns Schöpfung in Bern, mit der Uraufführung von Andrea Porteras Tagete e la terra dell’arcobaleno beim Festival von Stresa, mit Schuberts Es-Dur Messe in Florenz, und 2014 in Cortona mit Beethovens 9. Symphonie unter Daniele Rustioni und in Basel mit Schuberts F-Dur Messe unter Kevin Griffiths zu hören. Im Dezember 2017 sang er Händels Messias in Madrid.

    Matthias Stier gab Liederabende in Turin, am Teatro Comunale in Treviso, in Moskau und in Rouen mit Pianisten wie Alexander Lonquich und Semjon Skigin. Zuletzt war er mit Schumanns Dichterliebe in Dresden zu hören.

    08/2022

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